Beamtenverhältnis auf Probe als Justizsekretäre und Justizsekretärinnen (m/w/d)
- Die Präsidentin des Kammergerichts
Die Präsidentin des Kammergerichts stellt Tarifbeschäftigte
der Berliner Amtsgerichte, der Berliner Landgerichte sowie des Kammergerichts
in ein Beamtenverhältnis auf Probe als Justizsekretäre und Justizsekretärinnen (m/w/d) ein
Kennziffer: KG N 2012 E-37-148/2026
Besoldungsgruppe A 6. Für Tarifbeschäftigte der Entgeltgruppe 9a kommt in Ausnahmefällen (vgl. § 5 Abs. 3 Nr. 2 LfbG) bei deutlich überdurchschnittlichen Leistungen möglicherweise die Einstellung bereits in ein Amt der Besoldungsgruppe A 7 (Justizobersekretär/in) in Betracht
Besetzbar: ab sofort; voraussichtlicher Einstellungstermin: Dezember 2026, nach Maßgabe der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen
Vollzeit (40 Wochenstunden) und Teilzeit
unbefristet; bei Bewährung in der laufbahnrechtlichen Probezeit ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen; die erste Beförderung in ein Amt der Besoldungsgruppe A 7 steht bei entsprechender Eignung regelmäßig binnen eines Jahres nach der Lebenszeiternennung bevor
Arbeitsgebiet: Wahrnehmung von Aufgaben des allgemeinen Justizdienstes bei den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Wege der Zuweisung
Anforderungen...
Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Einstellungsbewerber*innen (§ 5 Abs. 1 LfbG) mit einem bereits bestehenden (auch befristeten) Tarifbeschäftigungsverhältnis zum Land Berlin
Vorausgesetzt werden
1. die Erfüllung der allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen, wobei die gesundheitliche Eignung aufgrund eines ärztlichen Gutachtens festzustellen und i. R. der Prüfung der persönlichen Eignung zu gegebener Zeit u. a. ein Führungszeugnis (§ 30 Abs. 5 BZRG) und ein Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis (Selbstauskunft) beizubringen sind
2. ein Höchstalter von grundsätzlich 46 Jahren (das 47. Lebensjahr darf im Einstellungszeitpunkt noch nicht vollendet sein, § 8a Abs. 1 Satz 1 LBG; ein limitiertes Hinausschieben dieser Altersgrenze für Betreuungszeiten ist vorgesehen)
3. der Besitz der Befähigung für den allgemeinen Justizdienst aufgrund
- des mit der Laufbahnprüfung erfolgreich abgeschlossenen Vorbereitungsdienstes für den allgemeinen bzw. mittleren Justizdienst oder
- der mit der Prüfung erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten, vgl. § 7 Abs. 2 Nr. 2 Bstb. b), Abs. 3 LfbG i. V. m. § 12 LVO-Just oder
- der mit Prüfung erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur/zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten oder zur/zum Rechtsanwaltsfachangestellten und einer danach abgeleisteten geeigneten hauptberuflichen Tätigkeit innerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit von mindestens einem Jahr im Zeitpunkt der Verbeamtung, welche mindestens einer Tätigkeit des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 (sog. mittlerer Dienst) entsprechen muss, vgl. § 7 Abs. 2 Nr. 2 Bstb. b), Abs. 3 LfbG i. V. m. § 12 LVO-Just
Anforderungsprofil:
Das Anforderungsprofil finden Sie im Berliner Intranet unter
https://justiz.b-intern.de/kammergericht/personal/personalverwaltung/berurteilungswesen-bewertung-arbeitsplaetze/allgemeiner-justizdienst/mdb-intranet-justiz-kammergericht-personalmanagement-angestellte-beurteilungen-anforderungsprofile-beamte-mittlererdienst-anforderungsprofil_a6.pdf
Das Anforderungsprofil kann auch bei der untenstehenden Ansprechperson angefordert werden.
Erforderliche Bewerbungsunterlagen...
Bewerbungen werden unter Beifügung des Lebenslaufs zu dem Geschäftszeichen KG N 2012 E-37-148/2026online über das Karriereportal bis zum 6. September 2026 erbeten.
Die Übersendung eines (Pass-)Fotos ist nicht erforderlich. Hinsichtlich der aktuellen und auch ggf. einer früheren Beschäftigung im Berliner Landesdienst kann auf die Beifügung von Ablichtungen der in den betreffenden Personalakten enthaltenen Unterlagen verzichtet werden; die Erklärung des Einverständnisses mit der Einsichtnahme in die Personalakten ist beizufügen. Die Angabe einer aktuellen E-Mail-Adresse und Telefonnummer wird dringend erbeten.
Hinweise...
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Eine aktuelle dienstliche Beurteilung wird ggf. im Laufe des Verfahrens angefordert. Diese muss im Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen.
Ein Informationsblatt finden Sie unter Personalentwicklung - b-intern.
Eine Gewährung von Umzugskosten und Trennungsgeld aus Anlass der Einstellung kommt nicht in Betracht.
Ansprechpersonen für Ihre Fragen...
Die Präsidentin des Kammergerichts
Frau Franke (Tel. 030/9015 2526), E-Mail: Madlen.Franke@kg.berlin.de
Frau Henning (Tel. 030/9015 2322), E-Mail: Katharina.Henning@kg.berlin.de