Gerichtsbeschäftigte/r in der Servicegeschäftsstelle der Gerichte für Arbeitssachen in Berlin (m/w/d)
- Die Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg
- Publizierung bis: 24.09.2026
- Kennziffer: LAG 2004 E-131
In Berlin befinden sich das Arbeitsgericht sowie das Landesarbeitsgericht unter einem Dach, verkehrsgünstig in der Mitte Berlins gelegen. Diese Gerichte sind mit ihren rund 220 Mitarbeitenden die jeweils größten ihrer Art in Deutschland. Für die Gerichte für Arbeitssachen besteht eine gemeinsame Dienstbehörde. Deren Leitung obliegt der Präsidentin bzw. dem Präsidenten des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg.
Bei den Gerichten für Arbeitssachen arbeiten Kolleg/innen als Richter/innen, im Rechtspfleger- und Justizwachtmeisterdienst, als Beschäftigte in Serviceeinheiten und in den zentralen Diensten (Poststelle, Materialverwaltung, Archiv) sowie gemeinsamen Einrichtungen wie der Rechtsantragstelle, der Bezirksrevision und Bibliothek.
Für alle Angelegenheiten der Dienstbehörde und des Personals ist die gemeinsame Verwaltung zuständig. Diese kümmert sich um die Belange der Dienstkräfte, den Arbeitsschutz, die Gesundheit, um das Dienstgebäude und die Sicherheit, den Haushalt, die Aus- und Fortbildung. Für die Angelegenheiten der Informations- und Kommunikationstechnik ist unser IKT-Referat zuständig.
Die Arbeitsgerichtsbarkeit Berlin gehört zur Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) und kooperiert u.a. hinsichtlich der Ausbildung der Dienstkräfte der Justiz mit dem Kammergericht.
Ihr Arbeitsgebiet umfasst
die Wahrnehmung von Aufgaben in der gerichtlichen Servicegeschäftsstelle, dazu gehören:
- Organisation und Management von Gerichtsakten (Registratur, Fertigung von Schriftgut, Termine und Fristen, Aktenvorlagen, Kopier- und Scanarbeiten)
- Stammdatenpflege
- Anordnung und Überprüfung von Zustellungen, Ladungen von Amts wegen einschließlich öffentliche Ladungen und Zustellungen, Veranlassung der Vorführung von Parteien und Zeugen sowie Zustellungen von Zwangsgeld- und Ordnungsgeldbeschlüssen
- Heranziehung und Ladung, Umladung und Ausladung von ehrenamtlichen Richter/innen
- Vorbereitende Tätigkeiten für Richter/innen und Rechtspfleger/innen
- Erteilung von vollstreckbaren Ausfertigungen und beglaubigten Abschriften
- Anbringung von Zustellungs- und Verkündungsvermerken auf den Urteilen
- Erteilung von Rechtskraftzeugnissen und Notfristzeugnissen
- Protokollführung bei arbeitsgerichtlichen Verhandlungen, auch Videoverhandlungen und Schreiben von Sitzungsprotokollen auf Band
- Kostensachbearbeitung
Entgeltgruppe: E8 TV-L
Besetzbar: 01.11.2026
Arbeitszeit: Vollzeit, Teilzeit
Sie werden umfassend eingearbeitet und erhalten berufsbegleitend eine Qualifizierung für die Aufgaben einer Servicekraft bei Gericht, so dass nach einem Jahr die Möglichkeit des Wechsels in die Beamtenlaufbahn der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt oder Höhergruppierung in die Entgeltgruppe 9a TV-L besteht.
Ihr Profil
Formale Anforderungen:
1. Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten bzw. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten oder Notarfachangestellten
sowie
2. Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Fähigkeit zu telefonischen Auskünften und im Umgang mit Publikum
und
3. Fähigkeit zur Bildschirmarbeit
Fachliche Kompetenzen:
Sehr wichtig:
- Gründliche Fach- und Rechtskenntnisse der für das Arbeitsgebiet maßgebenden Vorschriften
- IT-Kenntnisse, sicherer Umgang mit Office Anwendungen
- Tastschreibkenntnisse und deren sichere Anwendung
Außerfachlichen Kompetenzen:
Unabdingbar:
- Teamplayer/in und ausgeprägte Kooperationsfähigkeit
- Serviceorientiertes Dienstleistungsverhalten
Sehr wichtig:
- Organisationsgeschick und korrekte Prioritätensetzung
- Selbständige Arbeitsweise und gutes Urteilsvermögen
- Gute kommunikative Fähigkeiten
- Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein
- Hohe Belastbarkeit
- Flexibilität sowie Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln
- Interkulturelles Verständnis und Empathie im Umgang mit Menschen
Das unter „weitere Informationen“ abrufbare Anforderungsprofil ist Bestandteil der Stellenausschreibung. Das Anforderungsprofil gibt detailliert wieder, welche Kompetenzen die Stelle erfordert. Die noch fehlenden Fachkenntnisse werden im Rahmen der berufsbegleitenden Schulungen und Einarbeitungen erworben.
Das bieten wir
Homeoffice
Firmenticket
Ein kollegiales Arbeitsklima
Flexible Arbeitszeiten
Professionelles Onboarding
Sportangebote
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechperson
Bewerbungsunterlagen (nur PDF-Format):
Bitte fügen Sie folgende Dokumente bei:
- Bewerbungsschreiben/Motivationsschreiben (Foto optional)
- tabellarischer Lebenslauf
- Nachweise über Schulabschlüsse, Ausbildungs- bzw. Studienabschlüsse, Qualifikationen
- ein aktuelles qualifiziertes Arbeitszeugnis
Bewerbungsanschrift
Die Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg
Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin
Es wird um Bewerbung per E-Mail gebeten an die Adresse: bewerbung@larbg.berlin.de
Bitte überprüfen Sie regelmäßig Ihren E-Mail-Posteingang sowie Ihren Spam-Ordner.
Ihre Fragen richten Sie bitte an:
Frau Strey bzw. Herrn Schuhmann
Telefon: 030 90171 309 / -399
Aufwendungen anlässlich der Bewerbung können leider nicht erstattet werden.
Hinweis: Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber/innen, die nicht bereits in einem Arbeitsverhältnis zum Land Berlin stehen. Die Stellenbesetzungen sind im Wege der Einstellung (nicht der Versetzung) vorgesehen.
Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Berufseinsteiger/innen als auch an Bewerber/innen, die bereits Berufserfahrung mitbringen.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.