Jugenddelinquenzteam (m,w,d)
- Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
- Publiziert: 15.06.2026
- Publizierung bis: 05.07.2026
- Unbefristet
- Kennziffer: 123/2026
Deutschlandweit arbeiten Menschen in rund 600 Jugendämtern und zahlreichen Einrichtungen, um das Leben von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien besser zu machen. Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin ist eines davon und sucht Sie, um gemeinsam positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen!
In sieben Regionen vom KaDeWe über das Tempelhofer Feld bis hin zur ältesten Dorfkirche Berlins in Marienfelde und der brandenburgischen Grenze in Lichtenrade bieten wir ca. 355.000 Menschen ortsnah alle Angebote und Unterstützungen eines modernen Jugendamtes.
Sie sind ein Teamplayer? Sie suchen nach einem Arbeitsplatz mit einem familienfreundlichen Betriebsklima? Sie haben Lust auf neue Herausforderungen?
Werden Sie Teil unseres Teams!
Bewerbungsfrist: 05.07.2026
Eintrittstermin: 01.10.2026
Entgeltgruppe: S12 bzw. S11b TV-L
Vollzeit mit 39,40 Wochenstunden (Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich)
Die Eingruppierung von Quereinsteigenden erfolgt zunächst in der Entgeltgruppe S11 b TV-L. Nach Erfüllung der individuellen Fortbildungsauflagen erfolgt im Wege der Feststellung der Eigenschaft als „sonstige Beschäftigte“ die Eingruppierung in die Entgeltgruppe S12 TV-L.
Sozialarbeiter_in/Sozialpädagoge_in (Diplom oder Bachelor) mit staatlicher Anerkennung oder sonstige_r Beschäftigte_r mit gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen werden ab Einstellungsbeginn in die Entgeltgruppe S12 TV-L eingruppiert.
Ihre Aufgaben
- Intensivpädagogische Beratung und Begleitung von straffällig gewordenen Jugendlichen und jungen Menschen aus einem kriminalitätsbelasteten Umfeld bzw. Kindern und Jugendlichen, die prognostisch für eine entsprechende Entwicklung hoch gefährdet sind, unter Einbeziehung ihres sozialen Umfeldes im Sozialraum
- Einzelfallbezogene, umfassende Klärung der psychosozialen Situation mittels Anamneseerstellung, Ressourcen- und Gefährdungsanalyse, Perspektivklärung und Zielerarbeitung
- Klärung des Unterstützungsbedarfs der o. g. Jugendlichen und des familiären Umfeldes
- Einleitung von Maßnahmen des SGB VIII und anderer Rechtsquellen, ggf. je nach Zuständigkeit deren Umsetzung oder zusammenarbeitende Weitervermittlung des Falles an den RSD, andere Fachbereiche, andere Bezirke oder freie Träger zur Weiterbearbeitung
- Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben im Rahmen der eigenen Zuständigkeit
- Durchführung des jugendgerichtlichen Vorverfahrens (inklusive offener Sprechstunde) in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft
- Analyse, Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung von Betreuungsnetzwerken in den Sozialräumen
- Teilnahme an Besprechungen im fachlichen Kontext sowie kollegiale Beratung
- Wahrnehmung von Verwaltungs- und Organisationsaufgaben
- Erhebung, Dokumentation und Auswertung von statistischen Daten, Überwachung der Wirksamkeit der Hilfen und Interventionen
- Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des neu geschaffenen Arbeitsgebiets
Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem beigefügten Anforderungsprofil, welches Sie unter "Weitere Informationen" am Ende der Stellenausschreibung herunterladen können.
Ihr Profil
- Sozialarbeiter_in/Sozialpädagoge_in (Diplom oder Bachelor) mit staatlicher Anerkennung oder
- sonstige_r Beschäftigte_r mit gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen
oder - Quereinsteigende mit einem der Studienabschlüsse Erziehungswissenschaften B.A. oder M.A., Kindheitspädagogik B.A., Rehabilitationspädagogik B.A., Soziale Arbeit M.A. oder erziehungswissenschaftliche bzw. pädagogische Studiengänge, die durch Bachelor- bzw. Masterabschlüsse abgelöst wurden (insb. Diplom-Pädagogik, erziehungswissenschaftliche Magisterabschlüsse) und einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung im Kinder- und Jugendhilfebereich und der Bereitschaft sich nach Einstellung für die ausgeschriebene Tätigkeit fortzubilden.
Weitere Hinweise zum Bewerbungsverfahren entnehmen Sie bitte der Anlage, welche Sie unter "Weitere Informationen" am Ende der Stellenausschreibung herunterladen können.
Hilfreiche Bewerbungstipps finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZFeFMDVCBCo
Benefits
Finanzielle Anreize
Jahressonderzahlung
VBL (Zusatzversorgung des Öffentlichen Dienstes)
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
30 Tage Erholungsurlaub und arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
Mobiles Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Belange
Gesundheitsmanagement
Weiterbildung
für Diversity
* Unterzeichnung der Charta
* #positivarbeiten der Deutschen Aidshilfe
* Bezirkliches Inklusionskonzept
* Frauenförderplan
Auszeichnungen
von ADFC und EU (Bronze)
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechpersonen
Um sich zu bewerben, nutzen Sie bitte den schwarz hinterlegten Button "Jetzt bewerben" rechts oben bzw. unten auf dieser Seite und halten folgende Dateien bereit (PDF-Format, max.15 MB):
- Bewerbungsanschreiben (mit vollständiger Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse)
- Lebenslauf (tabellarisch, lückenlos, Foto nicht erforderlich)
- Nachweis über die geforderte Qualifikation (z.B. Abschlusszeugnisse und Urkunden)
- Aktuelles qualifiziertes Arbeitszeugnis bzw. aktuelle dienstliche Beurteilung
Bewerbende aus dem öffentlichen Dienst können, sofern dies für die Auswahlentscheidung erforderlich ist, freiwillig in die Einsichtnahme in die Teilakte „Personalentwicklung“ ihrer Personalakte einwilligen; die Nichterteilung der Einwilligung bleibt für das Auswahlverfahren folgenlos.
Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen in deutscher Sprache/deutscher Übersetzung berücksichtigt werden können!
Ansprechperson zum Aufgabengebiet:
Frau Ippen, Abt. JugGes
+49 30 90277 2959
zur Stellenausschreibung:
Frau Weiß, Abt. FinPersWiKo
+49 30 90277 1605
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.