Präsidentin/Präsident des Verwaltungsgerichts Berlin (m/w/d)
Die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz schreibt die Stelle als Präsidentin/Präsident des Verwaltungsgerichts Berlin (m/w/d) - besetzbar voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 nach Maßgabe der haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen - Besoldungsgruppe: R 5 aus
Arbeitsgebiet
Das Verwaltungsgericht Berlin ist das einzige Verwaltungsgericht des Landes Berlin und das größte Verwaltungsgericht Deutschlands. Der Gerichtsbezirk umfasst das gesamte Gebiet des Bundeslandes Berlin.
Durch den Dienstsitz des Auswärtigen Amtes im Gerichtsbezirk ist das Verwaltungsgericht Berlin zudem das erstinstanzliche Gericht für Verwaltungsangelegenheiten deutscher Auslandsvertretungen.
Die Präsidentin/Der Präsident des Verwaltungsgerichts Berlin nimmt als Gerichtsvorstand alle gerichtsverfassungsrechtlichen Angelegenheiten und zugewiesene Justizverwaltungsangelegenheiten sowie rechtsprechende Aufgaben wahr.
Die Aufgabe der Präsidentin/des Präsidenten ist es, eine effektive, ressourcenschonende, bürger- und mitarbeitendennahe Gerichtsverwaltung zu verwirklichen. Dabei sind die Grundsätze eines modernen Führungsmanagements zu beachten und es ist Haushaltsverantwortung zu übernehmen. Erforderlich ist auch die ständige Überprüfung der Verwaltungsstrukturen und Organisationsabläufe mit dem Ziel, diese - unter anderem unter Einbeziehung moderner Informationstechnik weiter zu optimieren.
Anforderungen
Wegen der an die Bewerberinnen und Bewerber zu stellenden Anforderungen wird auf die
Gemeinsame Allgemeine Verfügung über die Anforderungen für die Eingangs- und
Beförderungsämter im richterlichen und staatsanwaltlichen Dienst (AnforderungsAV) vom 5.
Dezember 2007 (ABl. Nummer 55, Seite 3204 ff. vom 14. Dezember 2007) Bezug
genommen.
Vor dem Hintergrund der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs hat der Einsatz
moderner Informationstechnik höchste Priorität. Aus diesem Grund sind Kenntnisse in diesem
Bereich wünschenswert, zumindest aber wird die uneingeschränkte Bereitschaft erwartet, sich
mit der Einführung von IT- Systemen und Informationstechnologie fortlaufend und umfassend
zu befassen.
Die Bewerberinnen und die Bewerber sollen aktiv auf die Gleichstellung von Frauen und
Männern und auf die Inklusion schwerbehinderter Menschen hinwirken.
Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Beförderungsbewerberinnen und -bewerber.
Ansprechperson
Frau Kühn-Kremin
Tel.: 9013-2704
Bewerbungen sind unter Benennung einer für die Dauer des Auswahlverfahrens aktuellen zustellfähigen Anschrift und Angabe der Kennziffer: ZS A 15 - 2012/10/1 (7) über den Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg an die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, Salzburger Straße 21-25, 10825 Berlin, zu richten. Der Bewerbung ist eine Erklärung über die Zustimmung zur Einsichtnahme in die Personalakten beizufügen.
Bewerbungsfrist:
7. April 2026
Hinweise
Gemäß § 10 Abs. 1 PartMigG sind Bewerbungen von Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich erwünscht.
Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden und wertschätzen Vielfalt. Willkommen sind daher alle Bewerbungen - unabhängig von Geschlecht, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Identität.
Es wird darauf hingewiesen, dass zur Erhöhung des Anteils von Frauen Bewerbungen von diesen ausdrücklich erwünscht sind.
Bewerbungen von Menschen, die anerkannt schwerbehindert oder diesem Personenkreis gleichgestellt sind, werden bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) bevorzugt berücksichtigt.
Gemäß §§ 4, 5 RiGBln ist eine Teilzeitbeschäftigung möglich.
Der Schutz ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier www.berlin.de/sen/justva/ueber-uns/karriere/artikel.1068310.php