Rechtspfleger/in in der Vermögensabschöpfung bei der Staatsanwaltschaft Berlin (m/w/d)
- Publiziert: 16.02.2026
- Publizierung bis: 02.03.2026
- Kennziffer: GStA 2012 E-7683
Die Berliner Verwaltung ist die größte Arbeitgeberin in der Region. Rund 120.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung sorgen täglich dafür, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für 3,7 Millionen Menschen funktioniert.
Die Berliner Strafverfolgungsbehörden setzen sich mit dem Schwerpunkt ihrer Arbeit – der Aufklärung und Verfolgung strafbarer Handlungen - für eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung und damit für eine sichere Stadt ein.
Besoldungsgruppe: A12
Vollzeit erwünscht, Teilzeit möglich
zu besetzende Stellen: zwei
besetzbar: ab sofort
Dienstort: Staatsanwaltschaft Berlin, Campus Moabit
Ihre Aufgaben
Im Bereich der Vermögensabschöpfung handeln Sie als Rechtspflegerin/Rechtspfleger eigenverantwortlich und selbständig im Rahmen der geltenden Vorschriften und Gesetze.
Ihnen obliegt unter anderem die Mitwirkung im Ermittlungsverfahren. Hierzu gehören insbesondere vorläufige Sicherungsmaßnahmen nach §§ 111b, 111e StPO.
Darüber hinaus sind Sie für die Vollziehung sämtlicher Sicherungsmaßnahmen zuständig. Dies beinhaltet u.a. die Einziehung des Wertes von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten gemäß § 73 ff., 76a, 74 c StGB. Ihnen obliegt zudem die Vollstreckung rechtskräftiger Einziehungsanordnungen und die Klärung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich der Vermögensabschöpfung. Hierzu gehören auch die Durchführung des Rückübertragungs-/bzw. Auskehrungsverfahrens in Hinblick auf Verletzte gemäß §§ 459i- 459o StPO i.V.m. § 31 Abs. 2 S.1 RPflG.
Sie übernehmen Aus- und Fortbildungsaufgaben.
Ihr Profil
Sie erfüllen die laufbahnrechtlichen und sonstigen Voraussetzungen für den Laufbahnzweig der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt), §§ 16-18 LVO-Just, RPflG.
Diese Ausschreibung richtet sich ausschließlich an bereits auf Lebenszeit ernannte Beförderungsbewerber:innen, die in einem Dienstverhältnis zum Land Berlin stehen. Die formellen Beförderungsvoraussetzungen müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorliegen.
Sie können die anfallenden Aufgaben und Sachverhalte des Arbeitsgebietes auch unter erhöhtem Zeitdruck selbstständig und eigenverantwortlich unter Anwendung der zutreffenden Rechtsvorschriften bewältigen. Sie besitzen die Fähigkeit, zeitnahe und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Überdies verfügen Sie über umfangreiche Gesetzeskenntnisse, u.a. über das Strafgesetzbuch, die Strafprozessordnung, die Strafvollstreckungsordnung und die Zivilprozessordnung. Zudem wenden Sie verschiedene Vorschriften, u.a. der Mistra, der Justizbeitreibungsordnung, der Insolvenzordnung und des Strafvollzugsgesetzes sicher an. Des Weiteren behalten Sie die aktuelle Rechtsprechung zur Vermögensabschöpfung immer im Blick. Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse der Generalienhefte und der GGO und sind geübt im Umgang mit den Anwendungen Word, Outlook, Excel sowie OLMERA. Auch Mesta und SAM wenden Sie problemlos an.
Die weiteren Anforderungen und ihre Ausprägungen sind aus dem für diese Stelle geltenden Anforderungsprofil zu entnehmen, welches über den Button "weitere Informationen" abgerufen werden kann.
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Arbeiten für das Gemeinwohl
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechpersonen
Bewerbungen sind innerhalb von 2 Wochen nach Veröffentlichung in elektronischer Form an die Generalstaatsanwältin in Berlin über die Leitende Oberstaatsanwältin in Berlin an das Postfach "sta-personal@sta.berlin.de" zu übersenden.
Bei internen Bewerbungen berücksichtigen Sie bitte über das cc-Feld die auf dem Dienstweg zu Beteiligenden.
Ihren Bewerbungsunterlagen fügen Sie bitte Ihre aktuelle dienstliche Beurteilung (nicht älter als 24 Monate) bei. Liegt eine aktuelle dienstliche Beurteilung nicht vor, wird gebeten dafür zu sorgen, dass die Erstellung binnen drei Monaten (vgl. Ziffer 3.3 Abs 1 1. Halbsatz AVBV Justiz) veranlasst wird.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung. Insbesondere Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen (bei Unterrepräsentanz) und schwerbehinderte/diesen gleichgestellte Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Im Zusammenhang mit der Durchführung des Auswahlverfahrens werden die Daten der Bewerbenden elektronisch gespeichert und verarbeitet (§ 6 BlnDSG). Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
Kosten, welche im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehen, werden nicht erstattet.
Ansprechpersonen für Fragen:
zum Bewerbungsverfahren: Frau Salatowsky (Tel.: 9015-2818)
zum Arbeitsgebiet: Frau Hoedt (Tel.: 9014-3242)