Referent/in bei der/dem Antidiskriminierungsbeauftragten für Berliner Schulen - Schwerpunkt Antidiskriminierungsrecht (m/w/d)
- 10178 Berlin, Bernhard-Weiß-Straße 6
- Unbefristet
- Kennziffer: 70/26
Das Land Berlin ist der größte Arbeitgeber der Region. Rund 136.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung setzen sich täglich dafür ein, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für rund 3,9 Millionen Menschen funktioniert.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gewährleistet umfassende Bildung in Berlin – von der frühkindlichen Betreuung bis zum Schulabschluss oder Hochschulstudium. Rund 50.000 Beschäftigte arbeiten an den Berliner Schulen, etwa 2.000 in der Verwaltung, die zentrale strategische und operative Aufgaben übernimmt.
unbefristet
Anzahl zu besetzender Stellen: 1
Entgeltgruppe: E 14 TV-L als Tarifbeschäftigte/r
Besetzbar ab sofort in Teilzeit mit einem Stellenumfang in Höhe von maximal 50%.
Das entspricht einer Wochenarbeitszeit von derzeit 19 Stunden und 42 Minuten.
Ihre Aufgaben
Referent/in bei der/dem Antidiskriminierungsbeauftragten für Berliner Schulen - Schwerpunkt Antidiskriminierungsrecht
- Beratung und Unterstützung von Ratsuchenden sowie Fachkräften im Bereich Antidiskriminierung
- Aufnahme, Bearbeitung und Dokumentation von Beschwerden mit Bezügen zu Diskriminierungsfällen
- Rechtliche Prüfung und Einstufung von Beschwerden, Widersprüchen und Stellungnahmen im Rahmen des Beratungsprozesses gemäß dem geltenden Antidiskriminierungsrecht sowie Erstellung fachlicher Stellungnahmen zur Beratung von Schulen, Schulaufsicht und Verwaltung
- Analyse und Aufbereitung der relevanten Rechtsprechung im Bereich Antidiskriminierung für den Schulbereich und deren Übertragung auf die konzeptionelle Arbeit der Antidiskriminierungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
- Mitgestaltung von Informations- und Wissensmaterialien für alle am Schulleben beteiligten Akteure, wie z.B. Flyer, Broschüren, Positionspapiere, Leitfäden und Checklisten
- Vorbereitung und Steuerung von Vergabeverfahren zur Auswahl externer Dienstleister/innen für diskriminierungskritische Prozessbegleitung an Schulen und zur Bereitstellung von Professionalisierungsangeboten für Schulaufsicht und Schulleitungen
- Erstellung von Sachstandsberichten, Stellungnahmen sowie Zwischen- und Abschlussberichten
Ihr Profil
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Magister/Univ.-Diplom) in den Fachrichtungen Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Bildungswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften bzw. vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten
Zusätzlich: Es wird eine mindestens 3jährige praktische Erfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit erwartet.
Die formalen Anforderungen müssen bis zur Auswahlentscheidung erfüllt sein.
Von den Inhaberinnen und Inhabern ausländischer Hochschulabschlüsse ist der Bewerbung eine Bescheinigung über die Zeugnisbewertung Ihrer Qualifikation (Langfassung) beizufügen. Anfragen hierzu können an die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) im Sekretariat der Kultusministerkonferenz gerichtet werden. www.kmk.org/zab
Weitere fachliche und außerfachliche Anforderungen entnehmen Sie bitte dem Anforderungsprofil, welches unter der Schaltfläche/Button "weitere Informationen" (unten am Ende der Ausschreibung) hinterlegt ist.
Sie finden sich im Profil wieder? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung bis zum 21.04.2026 über den untenstehenden Button "jetzt bewerben".
Finanzielle Anreize
Flexible Arbeitszeiten
Arbeiten für das Gemeinwohl
Sportangebote
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Karriereförderung
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechpersonen
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung bei:
- tabellarischen Lebenslauf
- aktuelles Arbeitszeugnis bzw. dienstl. Beurteilung
- vollständige Belege für Ausbildungs- und/oder Studienabschluss
- ggf. Einverständniserklärung zur Einsicht in die Personalakte (nur für Beschäftige des öffentlichen Dienstes)
Eine Übersendung bzw. das Hochladen eines (Pass-)Fotos ist nicht erforderlich.
Die Unterlagen sind in deutscher Sprache und unabhängig von der Abforderung einer Personalakte einzureichen.
Ansprechpartner:
bei fachlichen Fragen: Sen QBM ADB, Frau Njehiah, Tel.: 004930- 90227-5981
bei personalwirtschaftlichen Fragen: ZS E 2.7, Frau Schulz, Tel.: 004930- 90227-5744
bei Fragen zur Eingabe Ihrer Bewerbung: ZS E 2.8, Herr Salewski, Tel.: 004930-90227-5747.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Weitere Informationen zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erhalten Sie unter
https://www.berlin.de/sen/bjf/