Referent*in für Aus- und Weiterbildung der Pflegeberufe nach Landesrecht (m/w/d) (Kennzahl 54/26)
- Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
- Vollzeit
- Monatsgehalt: 4.759 - 6.764 EUR
- Publizierung bis: 04.10.2026
- Unbefristet
- Kennziffer: 54/26
Das Land Berlin ist der größte Arbeitgeber der Region. Rund 136.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung setzen sich täglich dafür ein, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für rund 3,9 Millionen Menschen funktioniert.
Die Senatsverwaltung verantwortet die für das Land zentralen und zukunftsorientierten Politikfelder Gesundheit, Pflege, außeruniversitäre Forschung und Wissenschaft in vier Fachabteilungen.
Abteilung II - Pflege
In unserer Abteilung steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit zur Sicherstellung und Verbesserung der Lebenssituation pflegebedürftiger und alter Menschen sowie deren Bezugspersonen. Verschiedene Fachrichtungen und Persönlichkeiten verbindet hier das gemeinsame Ziel, eine lebenswerte Stadt für pflegebedürftige und alte Menschen zu gestalten. Dafür arbeiten wir mit Akteuren im Land und im Bund zusammen.
Wir sind eine Abteilung in der Kollegialität großgeschrieben und gelebt wird. Denn nur durch die Perspektive der Vielfalt können wir richtungsweisende Angebote und Strukturen für unsere Zielgruppen entwickeln und umsetzen. Dabei ist uns die Beteiligung der Zielgruppen und Akteur*innen sowie die Transparenz unserer Arbeit sehr wichtig. Neue Kolleg*innen erleben bei uns eine gute Einführung und Begleitung in ihre Aufgaben. Sie haben die Möglichkeit sich in Ihrem Fachgebiet zu entfalten, sich mit angrenzenden Themen zu verzahnen und sich durch vielfältige Fortbildungsangebote weiterzuentwickeln.
Wer all das mit uns teilen will, ist herzlich eingeladen Teil unserer Abteilung zu werden.
Die Einführung von DeskSharing ist in Planung.
Ihre Aufgaben
- Referent*in für Aus- und Weiterbildung der Pflegeberufe nach Landesrecht
- Bedarfsanalyse zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen (Steuerung partizipativer Verfahren) sowie Schaffung von Landesrecht in diesem Bereich
- Fachaufsicht über das LAGeSo (Schulaufsicht und Prüfungsamt Pflegeberufe)
Aufgabenschwerpunkte:
- Definition und Etablierung fachlicher, organisatorischer und prozessualer Standards für die Pflegeaus- und -weiterbildungen in den Pflegeberufen nach Landesrecht
- Vorbereitung und Begleitung von Gesetzesinitiativen sowie Gesetzesänderungen im Landesrecht
- Wahrnehmung der Fachaufsicht über das zuständige Landes-amt (Schulaufsicht und Prüfungsamt Pflegeberufe)
- fachpolitische Beratung der Hausleitung, einschließlich Erar-beitung fachpolitischer Stellungnahmen, Parlaments- und Gremienangelegenheiten
Weitere Informationen zur Stelle
Stellenbezeichnung: Tarifbeschäftigte/r
Entgeltgruppe: E 13 TV-L
Arbeitszeit: Vollzeit mit 39,4 Wochenstunden (Teilzeit ist grundsätzlich möglich.)
besetzbar ab: sofort - unbefristet -
Bewerbungsfrist: 04.10.2026
Dienstort: SenWGP, Abteilung II - Pflege, Oranienstr. 106, 10969 Berlin
Ihr Profil
Formale Voraussetzungen
Tarifbeschäftigte:
- Ein mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium im Hauptfach Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Sozial- oder Gesundheitsrecht
- Berufspädagogik mit Schwerpunkt Gesundheit/Pflege, Pflege- oder Medizinpädagogik oder
- Pflegewissenschaften (mit dem akademischen Grad Master/ Magister oder Diplom) oder
- gleichwertige Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen: sonstige Beschäftigte im Sinne des TV-L oder Abschluss (M.A.) Pädagogik (Schwerpunkt Jugend- oder Erwachsenenbildung) mit nachgewiesenen Berufserfahrungen im Gesundheits- oder Pflegeberuferecht.
Nachgewiesene Verwaltungserfahrung oder mehrjährige Erfahrung sind in den genannten Arbeitsschwerpunkten erforderlich.
Wünschenswert sind Erfahrungen in einem pflegeassoziierten Tätigkeitsfeld.
Die fachlichen und außerfachlichen Kompetenzen entnehmen Sie bitte dem Anforderungsprofil. Das Anforderungsprofil ist Bestandteil der Stellenausschreibung und kann im beigefügten PDF unter "Weitere Informationen" eingesehen werden. Es ist die Grundlage für die Auswahlentscheidung.
Die Stellenausschreibung sowie das Anforderungsprofil sind nach Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr sicht- und abrufbar. Es wird daher empfohlen, diese bei Bedarf zu speichern.
Das bieten wir
Arbeiten für das Gemeinwohl
ausgerichtete Verwaltung, die für die Politikfelder
Gesundheit, Pflege sowie Wissenschaft und Forschung
zuständig ist.
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice
Weiterbildung
Gesundheitsmanagement
Sportangebote.
Gute Verkehrsanbindung
Kreuzberg zwischen den U-Bahnhöfen Kochstraße (U 6) und Moritzplatz (U 8). Der Bus M 29 und auch der Bus 248
halten fast vor dem Eingang.
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechpersonen
Bewerbungsbüro:
Susan Kämpfer, Z C 17 (V) - 030 9028 2879
Sandra Flügel, Z C 18 - 030 9028 2618
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung die folgenden Unterlagen im PDF-Format bei:
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf (Foto optional)
Nachweis(e) über den Abschluss entsprechend der formalen Anforderungen (Abschlusszeugnis, Urkunde) - aktuelle Zwischen-/Arbeitszeugnisse oder Dienstliche Beurteilungen jeweils der letzten 3 Jahre
- Nachweise über für das Aufgabengebiet relevante Fort- und Weiterbildungen
- soweit Sie bereits in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt sind, Nachweis der aktuelle Eingruppierung/Besoldung und Stufenzuordnung
- ggf. Nachweis einer Schwerbehinderung/Gleichstellung
Ein Verweis auf die Personalakte reicht nicht aus. Unvollständige Unterlagen können zu einer Nichtberücksichtigung im weiteren Verfahren führen.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 04.10.2026 über den Button "Jetzt bewerben!".
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Weitere Informationen: https://www.berlin.de/sen/wgp/