Sachbearbeitung B.A.S.I.C bei der Staatsanwaltschaft Berlin (m/w/d)
- Publiziert: 10.06.2026
- Publizierung bis: 24.06.2026
- Kennziffer: GStA 2012 E-8872
Die Berliner Verwaltung ist die größte Arbeitgeberin in der Region. Rund 120.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung sorgen täglich dafür, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für 3,7 Millionen Menschen funktioniert.
Die Berliner Strafverfolgungsbehörden setzen sich mit dem Schwerpunkt ihrer Arbeit – der Aufklärung und Verfolgung strafbarer Handlungen - für eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung und damit für eine sichere Stadt ein.
Besoldungsgruppe: A 10
Arbeitszeit: Vollzeit, Teilzeit möglich
Besetzbar: ab sofort, nach Maßgabe der haushaltsrechtlichen Beschränkungen
Ihre Aufgaben
Die/der Mitarbeiter*in B.A.S.I.C entwickelt im Team Strategien, plant und begleitet Projekte zur Anpassung und Verbesserung von Arbeits- und Geschäftsprozessen vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung aller Tätigkeitsbereiche und Einführung der elektronischen Akte innerhalb der Staatsanwaltschaft.
Sie/er ist für die Fachverfahrensbetreuung der ihr/ihm obliegenden Anwendung(en) verantwortlich und nimmt insoweit administrative Aufgaben wahr. Zudem ist sie/er Ansprechpartner*in und Koordinierungsstelle für Anwenderprobleme und übernimmt die Verantwortung für die behördenübergreifende Koordinierung und das Controlling von Problemlösungen. Die gefundenen Lösungswege hat sie/er schriftlich zu formulieren und an alle Anwender*innen bekannt zu gegeben, um die Optimierung von Arbeitsabläufen zu erreichen. Datenpflegewünsche, die als Grundlage für Programmiervorgaben des IT-Referates dienen, soll sie/er aufgreifen und ggf. formulieren. In besonders schwierigen Fällen ist die Datenpflege selbst zu übernehmen.
Die/der Mitarbeiter*in B.A.S.I.C. ist ferner nach eigenem Konzept für die Leitung, Organisation und Durchführung der laufbahnübergreifenden Schulungen zu den Fachanwendungen sowie den Veranstaltungen zum fachlichen Austausch der Führungskräfte im Servicebereich verantwortlich und zuständig für die Koordinierung der Wissensvermittlung. Zudem steht sie/er beratend bei der Erstellung von Bearbeitungsrichtlinien für den Servicebereich zur Verfügung und erarbeitet selbstständig Handreichungen.
Ihr Profil
Diese Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Beförderungsbewerber*innen, die bereits in einem Dienstverhältnis zum Land Berlin stehen.
Voraussetzung ist die Befähigung für den Laufbahnzweig der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt) oder des erweiterten Justizdienstes (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt).
Es können sich auch Beamtinnen und Beamte des allgemeinen Justizdienstes und des Gerichtsvollzieherdienstes (jeweils Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt) bewerben, die bei Ablauf der Bewerbungsfrist die Voraussetzungen für den Aufstieg (Praxis- oder Bewährungsaufstieg) in den erweiterten Justizdienst gemäß § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 LfbG, § 18a – 18b LVO-Just, § 5 AOeJD erfüllen, u.a. also mindestens das zweite Beförderungsamt (BesGr. A 8) erreicht haben und eine laufbahnrechtliche Dienstzeit (§ 12 LfbG) von mindestens fünf Jahren auf Dienstposten verschiedener Aufgabengebiete vorweisen. Die Einführung in die Aufgaben der höheren Laufbahn dauert grundsätzlich mindestens zwei Jahre. Während der vorgeschriebenen Aufstiegsfortbildung für die Aufgaben des Ziellaufbahnzweigs sind theoretische Lehrveranstaltungen erfolgreich zu absolvieren (prüfungsfrei).
Berufserfahrung wird erwartet. Daneben müssen Kenntnisse des Geschäftsbetriebs und -ablaufs der Strafverfolgungsbehörden vorhanden sein. Erwünscht ist Verwaltungserfahrung. Daneben ist eine hohe IT-Kompetenz, d.h. die Fähigkeit Fachverfahren und Basisanwendungen zu nutzen, Grundvoraussetzung.
Die weiteren Anforderungen und ihre Ausprägungen sind aus dem für diese Stelle geltenden Anforderungsprofil zu entnehmen, welches als Anlage abrufbar ist.
Arbeiten für das Gemeinwohl
Gesundheitsmanagement
Weiterbildung
Firmenticket
für Diversity
Flexible Arbeitszeiten
Hinweise zum Bewerbungsverfahren und Ansprechpersonen
Ihre aussagekräftige Bewerbung nebst tabellarischer Tätigkeitsübersicht und eines Lebenslaufs übersenden Sie innerhalb von 2 Wochen ab Bekanntgabe der Stellenausschreibung in elektronischer Form an die Generalstaatsanwältin in Berlin über die Leitende Oberstaatsanwältin in Berlin, an das Postfach sta-personal@sta.berlin.de unter Berücksichtigung der auf dem Dienstweg zu Beteiligenden über das cc-Feld.
Es wird gebeten, die Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte (auch durch die Beschäftigtenvertretungen) zu erklären. Weiter wird gebeten dafür zu sorgen, dass eine aktuelle dienstliche Beurteilung in der Personalakte vorliegt bzw. die Erstellung zu veranlassen.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung. Insbesondere Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen (bei Unterrepräsentanz) und schwerbehinderte/diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Im Zusammenhang mit der Durchführung des Auswahlverfahrens werden die Daten der Bewerbenden elektronisch gespeichert und verarbeitet (§ 6 BlnDSG). Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
Für Fragen zum Arbeitsgebiet stehen Ihnen Frau Hoedt und (Tel.: 9014-3242),
zum Bewerbungsverfahren Frau Salatowsky (Tel.: 9015-2818) zur Verfügung.